„Koenige und Priester“ singen in Fulda für Religionsfreiheit und verfolgte Christen
“ONE HEART – Red Wednesday Edition” am 20. November im Dom
 
Zu einem außergewöhnlichen musikalischen Gottesdienst mit der Band „Koenige und Priester“ laden das Hilfswerk „Kirche in Not“ und das Bistum Fulda am Mittwoch, 20. November, ab 19:30 Uhr in den Fuldaer Dom ein. Unter dem Titel „ONE HEART – Red Wednesday Edition“ sind alle Menschen der Stadt generationenübergreifend angesprochen, sich mitnehmen zu lassen und einen unvergesslichen Abend voller Leben, Musik und Glauben zu feiern. Der Gottesdienst zeichnet sich durch moderne Musik, aufwändige Lichttechnik und Gemeinschaft aus. Das Konzept verbindet das Alte ehrend mit der Moderne und setzt kraftvoll ein ökumenisches Zeichen für verfolgte und diskriminierte Christen weltweit. Über seine persönliche Verfolgungserfahrung spricht der koptisch-orthodoxe Christ Kiro Khalil, der mehrere Angehörige bei einem islamistischen Attentat verloren hat. Für das Bistum Fulda steht Generalvikar Christof Steinert dem Gottesdienst vor. „ONEHEART – Red Wednesday Edition“ will den gemeinsamen Glauben in Schönheit, Sinn und Verbundenheit in einer neuen ästhetischen Form feiern und gleichzeitig auf das Leid verfolgter Christen weltweit aufmerksam machen. Mitgestaltet wird der Abend vom Verein "Poiema" aus Hilders in der Rhön und der Citypastoral Fulda. Der Gottesdienst beginnt am 20.11. um 19.30 Uhr und dauert ca. 90 Minuten. Einlass ist um 19.00 Uhr, der Eintritt ist frei. Aus Brandschutzgründen werden für den Zutritt kostenlose Tickets ausgegeben, die auf www.oneheartvision.de erhältlich sind. Der bundesweit empfangbare christliche Sender „radio horeb“ wird den Abend live übertragen.
 
Die Veranstaltung „ONE HEART – Red Wednesday Edition“ im Fuldaer Dom ist Teil der internationalen Aktion „Red Wednesday“, mit der das Hilfswerk „Kirche in Not“ jedes Jahr im November ein Zeichen für Religionsfreiheit setzt. „Hunderte Millionen Christen leben rund um den Erdball in einem Umfeld, in dem sie gewaltsam verfolgt, diskriminiert oder an der freien Ausübung ihres Glaubens gehindert werden“, erklärt „Kirche in Not“-Geschäftsführer Florian Ripka den Hintergrund der Aktion. Um die öffentliche Aufmerksamkeit auf das Schicksal verfolgter und benachteiligter Christen zu lenken, werden seit 2015 rund um den „Red Wednesday“, der in diesem Jahr auf den 20. November fällt, Kirchen und staatliche Gebäude rot angestrahlt. Dazu zählten in den vergangenen Jahren unter anderem das Kolosseum und der Trevi-Brunnen in Rom, die Christusstatue in Rio de Janeiro, das österreichische Parlamentsgebäude sowie in Deutschland die Kathedralen von Augsburg, Freiburg, Paderborn, Passau und Regensburg.
 
„Kirche in Not“ ruft christliche Gemeinden aller Konfessionen dazu auf, rund um den „Red Wednesday“ Informations- und Gebetsveranstaltungen durchzuführen und ihre Kirchen rot zu beleuchten. Um eine möglichst hohe Beteiligung zu erreichen, steht den Pfarreien die Terminwahl frei. Eine Teilnahme an der Aktion ist weiterhin möglich, „Kirche in Not“ bittet um Anmeldung unter: redwednesday@kirche-in-not.de. Nähere Informationen zur Aktion und eine Karte mit allen teilnehmenden Kirchengemeinden finden sich auf der Webseite www.red-wednesday.de. Informationen über die aktuelle Lage der Religionsfreiheit weltweit stellt „Kirche in Not“ unter: www.religionsfreiheit-weltweit.de zur Verfügung.


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